Beim Spiel Greuther Fürth II gegen den KSC II vor einigen Wochen kam die SMS: “26.05 Länderspiel in Basel, Interesse?” Tja, was soll man sagen? Um 7 Uhr in der Früh startet die Autobesatzung in der schönen Oberpfalz mit Ziel Basel gen Süden. Das Gefährt wird nach zäher Fahrt am Bahnhof Weil am Rhein zurückgelassen, per Bus geht’s nach Basel. Den restlichen Nachmittag in der Innenstadt verbracht und sich das Städtchen ein bisschen angeguckt. Mit der Tram wird dann zum St. Jakobs Park gefahren. Am Stadion keine Probleme und den Gästesektor geentert.

Zum Spiel:

In der Vorbereitung zur anstehenden Europameisterschaft in Polen und der Ukraine trifft die DFB-Auswahl hier und heute in Basel auf die Schweiz. Auf deutscher Seite fehlen die Spieler des FC Bayern München, die noch regenerieren sollen. Für die Schweizer ist das Spiel ohne große Bedeutung, denn die “Nati” hat sich nicht für die EM qualifizieren können. Trainer Ottmar Hitzfeld kann gegen Jogi Löws Jungs befreit aufspielen lassen. Bei der DFB-Auswahl werden sich die Augen des Trainerteams auf den Wackelkandidaten liegen.

26.05.2012: Schweiz – Deutschland 5:3 (2:1), 27.381 Zuschauer

Deutschland beginnt sehr druckvoll und setzt sich in der Spielhälfte der Schweizer fest. Außer einiger Eckbälle springt dabei noch nicht heraus. Die erste richtig gute Torchance hat die Schweiz nach einer Viertelstunde. Derdiyok köpft eine Freistoßflanke nur knapp neben das deutsche Tor. In der 21. Minute geht die Schweiz mit 1:0 in Führung. Inler legt im Strafraum quer auf Derdiyok, der Schmelzer entwischt ist, und der Leverkusener hat keine Problem den Ball an ter Stegen vorbei ins Tor zu schießen. Das ging zu einfach. Nur zwei Minuten später segelt eine Flanke von der linken Seite in den deutschen Strafraum. Derdiyok springt zwischen Mertesacker und Hummels hoch und nickt die Flanke zum 2:0 in die Maschen. Das ging noch einfacher als beim ersten Treffer. Nach dem zweiten Gegentor haben Götze und Özil zwei Schusschancen, im Gegenzug rettet ter Stegen gegen den völlig freien Derdiyok Deutschland vor dem dritten Gegentreffer innerhalb von vier Minuten. Die Schweizer haben die Partie in dieser Phase vollkommen im Griff. Mit ihren langen Bällen in den Sturm reißen sie große Löcher in die deutsche Abwehr. In den Minuten vor der Halbzeitpause fängt sich die DFB-Auswahl wieder etwas. Mit dem Pausenpfiff erzielt Mats Hummels nach Vorlage von Özil den Anschlusstreffer zum 2:1.

Direkt danach ist Pause. Die deutsche Auswahl mit einem guten Start. Nach den beiden Gegentreffern ist der Spielfluss dahin. Erst kurz vor der Pause gelingt Hummels der Anschluss. Das Schweizer Team agiert im St. Jakobs Park sehr gut organisiert und kann die deutsche Elf mit langen Bällen aus ihrem Konzept bringen. Derdiyok macht aus drei Topchancen zwei leichte Tore. Das reicht bislang.

Jogi Löw bringt zur Pause Reus und Gündogan für die Real-Stars Özil und Khedira. Die erste gute Ausgleichschance hat Klose, aber Benaglio hat den Schuss sicher. Auf der Gegenseite verschuldet Höwedes einen unnötigen Freistoß. Die Flanke in den Strafraum erreicht Derdiyok, der per Kopfball seinen dritten Treffer an diesem Abend erzielen kann – 3:1. Götze hat in der 55. Minute eine 100%ige Chance, bringt den Ball auch an Benaglio vorbei, aber van Bergen schlägt den Ball ins Aus. Kurz darauf lupft Reus den Ball nur knapp über das Tor. In der 61. Minute reklamieren die deutschen Spieler auf Elfmeter als Klose im Strafraum zu Fall kommt. Schiedsrichter Gautier lässt keine Diskussion aufkommen und entscheidet sofort auf weiterspielen. Vier Minuten später zieht “Ondrö” Schürrle aus 25 Metern ab Der Schuss flattert etwas, kommt aber zentral aufs Tor, aber Benaglio greift daneben – nur noch 3:2. Die Hochstimmung im deutschen Lager hält nur 60 Sekunden, dann langt ter Stegen am Ball vorbei und Lichtsteiner köpft den Ball ins leere Tor – 4:2. Und das fröhliche Scheibenschießen hier in Basel geht unvermindert weiter. In der 73. Minute staubt Reus nach einer zu kurzen Abwehr von Benaglio zum 4:3 ab. Aber der “Tag des Offenen Scheunentores” ist noch lange nicht zu Ende. Nach einer grandiosen Freistoßvariante trifft Mehmedi zum 5:3 für die Eidgenossen. Danach schöpft Jogi Löw sein Wechselkontingent komplett aus. Auch der Bundestrainer hat eingesehen, dass das am heutigen Tag nichts mehr wird. In der 86. Minute trifft Senderos zum vermeintlichen 6:3, aber Schiedsrichter Gautier entscheidet zu Recht auf Foulspiel gegen ter Stegen. Die letzte große Chance in dieser Partie hat der Schweizer Fernandes in 88. Minute. Nach einer Hereingabe köpft der Mittelfeldspieler den Ball an den Querbalken.

Dann ist aus deutscher Sicht endlich Schluss. Die Schweiz gewinnt das Testspiel gegen die DFB-Auswahl verdient mit 5:3. Allein Eren Derdiyok trägt sich dreimal in die Torschützenliste ein. Für Jogi Löw und seine Jungs gibt es in Hinblick auf die anstehende EURO noch einiges zu tun.

Nach dem Spiel mit der Tram zurück ins Zentrum und per pedes weiter zum Badischen Bahnhof. Von dort fährt unsere Gruppe mit dem Regional-Express nach Weil am Rhein. Dort wird ins Auto umgestiegen und gegen 3 Uhr in der Früh wird das traute Heim erreicht.

Fotos vom Spiel.
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Start der Relegation zur Bezirksliga Oberfranken. Der Bezirksligist SpVgg Wiesau empfängt auf dem Sportplatz der Sportfreunde Kondrau den Zweiten der Kreisliga Marktredwitz den TSV Thiersheim II.

26.05.2012: SpVgg Wiesau – TSV Thiersheim II 3:0 (2:0), 500 Zuschauer

Bereits nach zwei Minuten haben die Wiesauer zwei Topchancen in dieser Partie. Zuerst rettet der Pfosten für die Thiersheimer und nach dem folgenden Eckball kann ein Spieler der Gäste auf der Torlinie retten. In der Folge gestalten die beiden Teams die Begegnung ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die SpVgg Wiesau. Das gute Passspiel des Bezirksligisten stellt die Oberfranken oftmals vor Probleme. Selbst versuchen die Gäste mit langen Bällen aus dem Mittelfeld die Stürmer zu füttern. In der 27. Minute wird Saller steil in die Spitze geschickt und schickt den Ball mit einem schönen Schlenzer in die Maschen. Thiersheim Torhüter ohne Reaktion und Abwehrchance. Die Wiesauer gehen somit 1:0 in Führung. Thiersheim keineswegs geschockt. In der 36. Minute muss Höcht im Wiesauer Tor alles in die Waagschale werfen um gegen den heraneilenden Thiersheimer Stürmer zu parieren. Wiesau im Glück. Die Minuten bis zur Pause gehören aber wieder ausnahmslos dem Bezirksligisten. Mit dem Pausenpfiff nimmt Gebhardt einen abgewehrten Eckball aus zentraler Position direkt und der Schuss springt vom linken Innenpfosten an den rechten Innenpfosten und von dort zum 2:0 ins Netz.

Wiesau zur Pause mit 2:0 in Front. Ein couragierter Auftritt des Bezirksligisten. Thiersheim hier bislang sehr zurückhaltend und nur mit vereinzelten Vorstößen. Die Oberfranken müssen im zweiten Durchgang einige Gänge hochschalten, um hier nochmal zurückzukommen.

In der zweiten Halbzeit beginnen die Thiersheimer engagierter. Die große Durchschlagskraft in der Offensive lassen die aber weiterhin vermissen. Die Wiesauer kontrollieren danach wieder Ball und Gegner. In der 62. Minute kann Wölfel nach einem kapitalen Torwartfehler das 3:0. Nachdem der Torhüter außerhalb des Strafraums am Ball vorbeigesprungen war, hat der Wiesauer Flügelläufer keine Probleme den Ball ins leere Tor zu schieben. Nur zwei Minuten später zieht Bartl aus 25 Metern ab, nur Zentimeter streicht der Schuss über den Thiersheimer Kasten. Und wieder nur wenige Minuten später flattern einem Wiesauer fünf Meter vor dem die Nerven und er schiebt den Ball am Tor vorbei. Die restlichen 20 Minuten gehen dann auch noch irgendwie vorbei. Wiesau spielt zwar noch auf das vierte Tor, fallen will es aber nicht. Thiersheim hat nach dem dritten Gegentreffer endgültig den Spielbetrieb eingestellt.

Nach 90 zähen Minuten steht ein ungefährdeter 3:0-Erfolg der SpVgg Wiesau zu Buche. So wie sich die Zweite Mannschaft des TSV Thiersheim hier und heute präsentierte, ein Pflichtsieg. Damit geht die Relegation für die Wiesauer am kommenden Wochenende weiter, die Thiersheimer treten auch in der nächsten Spielzeit in der Kreisliga an.

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In der Relegation zur neuen Bayernliga stehen sich in der 1. Runde der 1. SC Feucht und der SV Buckenhofen gegenüber. Der 1. SC Feucht sicherte sich die Meisterschaft in der Bezirksoberliga Mittelfranken und tritt gegen den Landesligisten aus Buckenhofen an. Die Gäste aus Buckenhofen konnten sich in der letzten Saison mit dem Meistertitel in der BOL Mittelfranken schmücken und wollen in diesem Jahr einen weiteren Aufstieg (in die zweigleisige Bayernliga) feiern.

24.05.2012: 1.SC Feucht – SV Buckenhofen 2:2 (0:1), 400 Zuschauer

Beide Mannschaften beginnen engagiert und versuchen Akzente in der Offensive zu setzen. Mit schnellem Kurzpassspiel versuchen sie sich in die gegnerische Hälfte zu spielen. Die erste gute Szene des Spiels hat Selmani (Buckenhofen). Sein Schuss wird aber von einem Feuchter Verteidiger geblockt. Direkt im Anschluss bekommen die Buckis einen Freistoß an der Strafraumgrenze zugesprochen. Jäckel tritt an und zirkelt den Ball um die Mauer, hinter Kredel schlägt der Schuss zum 0:1 ein. Der Keeper ist ohne Abwehrchance. Nach der Führung sind die Gäste etwas besser, der Treffer gibt Sicherheit. In der 24. Minute hat Dimter das 2:0 auf dem Fuß, aber Kredel pariert seinen Schuss. Im Gegenzug köpft Schulik eine Freistoßflanke an die Querlatte. Ein Raunen geht durchs Waldstadion. Danach wieder Mittelfeldgeplänkel ohne große Strafraumszenen. Erst nach gut einer halben Stunde wird es im Waldstadion wieder gefährlich für den SV Buckenhofen. Schulik legt sich den Ball zum Freistoß zurecht, zielt aber neben das Tor. Nur zwei Minuten später wird Fath (Buckenhofen) im Strafraum etwas unsanft vom Ball getrennt. Schiedsrichter Solter lässt weiterspielen. Gab auch keine Proteste. Wieder nur zwei Zeigerumdrehungen später zieht Mellinghoff aus einer guten Schussposition ab, ein Verteidiger wirft sich in die Schussbahn und blockt den Schuss. Die Partie wird lebendiger. Dann ist zur Abwechslung Feucht an der Reihe: Wolf mit einem starken Schuss, aber Dinovskyy pariert mit einer Flugeinlage. Schulik setzt anschließend einen Freistoß aus 20 Metern über das Tor. Mit dem Pausenpfiff nochmal ein guter Schuss von Spielbühler, Dinovskyy im Tor der Buckis klärt sehenswert.

Halbzeitfazit: die knapp 400 Zuschauer sehen eine ausgeglichene Relegations-Partie. Buckenhofen mit dem 1:0 und dem Auswärtstor natürlich im Vorteil.

Swierkot hat die erste große Chance im zweiten, Buckenhofens starker Rückhalt Dinovskyy klärt. Auf der Gegenseite ist es Jäckel, der mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke Kredel im Feuchter Tor prüft, dieser fängt aber sicher. Nach gut einer Stunde gleichen die Hausherren zum 1:1 aus. Eckball von Schönweiß, am 5er steht Distler komplett frei und köpft den Ball zum 1:1 in die Maschen. Nur sechs Minuten später dreht Distler mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Partie – 2:1. Buckenhofen nach dem zweiten Gegentreffer aufgewacht und wieder mit mehr Dampf in der Offensive. In der 78. Minute verlängert Jäckel eine Flanke per Kopf auf Fath und der lässt Kredel keine Abwehrchance – 2:2. In der Schlussphase wird es hektischer. Viele kleine, versteckte Fouls nun im Spiel. Höhepunkt ist der Platzverweis gegen den erst kurz zuvor eingewechselten Nowak (Rote Karten, 90.).

Das Hinspiel in der Relegation zur Bayernliga zwischen Feucht und Buckenhofen endet leistungsgerecht unentschieden – 2:2 heißt nach 90 Minuten intensivem Fußball. Die Buckis haben sich mit den beiden Auswärtstoren eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel erarbeitet.

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Startschuss für die Relegation! In den Ausscheidungsspielen zur Landesliga stehen sich im Fußballkreis Mittelfranken der Tabellenelfte der Bezirksoberliga BSC Erlangen und der Meister der Bezirksliga 1 (Nord) gegenüber. Die Büchenbacher haben in der Serie nach der Winterpause nur zwei Siege einfahren, die Pegnitzer legten in der Bezirksliga eine souveräne Spielzeit hin und standen nur an drei Spieltagen nicht auf Tabellenplatz 1.
Die Gäste werden an diesem Abend von zahlreichen Fans unterstützt, die im Stadion an der Schallershofer Straße die halbe Gegengerade bevölkern.

23.05.2012: BSC Erlangen – ASV Pegnitz 1:2 (1:1), 500 Zuschauer

Die erste gute Chance haben die Gäste aus Pegnitz. Der Eckball von Stiefler gerät jedoch etwas zu lang und geht ins Toraus. Beide Mannschaften spielen in der Anfangsphase sehr druckvoll und sind nah an ihren Gegenspielern. Viele Ballverluste im Mittelfeld sind die Folge. Die erste Strafraumszene für die Heimelf ist ebenfalls ein Standard. Die Freistoßflanke von Jakl kann von der Pegnitzer Verteidigung aus der Gefahrenzonen geköpft werden. Nur Sekunden später schießt BSC-Torjäger Marco Müller nur knapp am Tor vorbei. Auch nach einer Ecke wenige Zeigerumdrehungen später ist Müller am Ball, kann den Kopfball aber nicht kontrolliert aufs Tor bringen. Der BSC nach knapp 20 Minuten im Aufwind und mit den gefährlicheren Aktion, Pegnitz bislang noch zurückhaltender. Danach wird hier viel gefoult. Der Spielfluss kommt praktisch zum erliegen. Die Spieler beider Mannschaften gehen sehr robust in die Zweikämpfe. Schiedsrichter hat viel zu tun. In der 41. Minute schnappt sich Kretschmer den Ball, zieht vor den Erlanger Strafraum und zieht aus 16 Metern ab. Nadolski streckt sich vergeblich und der Schuss schlägt hinter ihm ein – 0:1. Die mitgereisten Fans des ASV sind aus dem Häuschen. Der BSC zeigt sich davon sichtlich unbeeindruckt und Marco Müller gleicht im direkten Gegenzug zum 1:1 aus. Nach einer guten Flanke von der rechten Seite schraubt sich der Stürmer am Pegnitzer Fünfmeterraum in die Höhe und köpft die Flanke zum Ausgleich in die Maschen.

Pause! Die fünf Minuten vor der Halbzeit entschädigen für ein bis dahin taktisch geprägtes Spiel. Beide Teams kämpfen um jeden Zentimeter und gehen konsequent in jeden Zweikampf.
Diese Paarung verspricht über beide Spiele interessant zu werden.

Pegnitz mit der ersten guten Gelegenheit in Halbzeit zwei. Lindner flankt von rechts und Stiefler nimmt den Ball direkt – knapp vorbei. In der 49. Minute muss Nadolski Kopf und Kragen riskieren, kann aber vor dem heranstürmenden Pegnitzer klären. Einen Schuss von Lindner kann der Erlanger Keeper wenig später ebenfalls entschärfen. Die anschließende Ecke bringt nichts ein. In der zweiten Halbzeit rollt über die linke Abwehrseite ein Pegnitzer Angriff nach dem anderen. BSC-Trainer Dedaj schickt seine Auswechselspieler zum Aufwärmen. Die BSCler auf dem Rasen nach Wiederbeginn völlig von der Rolle. Und was sich in den vergangenen Minuten angekündigt hatte, tritt in der 56. Minute ein. Kretschmer täuscht seinen Gegenspieler mit einer Finte und ist nach einem klasse Zuspiel frei durch zum BSC-Tor. Gegen den Büchenbacher Keeper hat der Pegnitzer Goalgetter keine Probleme und schiebt locker zum 1:2 ein. Pegnitz bleibt am Ball. In der 59. Minute köpft Stiefler an den Pfosten. Die Entscheidung liegt in der Luft. Kretschmer hat in der 72. Minute erneut die Entscheidung auf dem Fuß, aber er scheitert aus sechs Metern an Nadolski. Im Gegenzug ein erstes Lebenszeichen der Büchenbacher im zweiten Durchgang. Der Schuss von Brütting stellt Torhüter Schuster jedoch vor keine Probleme. Verteidiger Brütting fehlt nun hinten und den schnellen Konter der Pegnitzer zimmert Haberberger aus aussichtsreicher Position über den Kasten. Die Pegnitzer haben in der zweiten Halbzeit Chancen für zwei Spiele, gehen damit aber bislang sehr fahrlässig um. In der 77. Minute legt Jordan schön quer auf Held, der aber einige Zentimeter zu später in den Querpass rutscht. Die Hausherren haben hier in der 2. Halbzeit kaum einen Auftrag. Nemetz packt in der 80. Minute einen schönen Weitschuss aus, den Schuster im Pegnitzer Tor abwehren kann. Im Gegenzug legt Kretschmer uneigennützig auf Held quer, aber im letzten Moment ist ein Verteidiger dazwischen und spitzelt den Ball ins Toraus. In der 88. Minute ist der agile Kretschmer erneut frei durch, Nadolski stürmt aus seinem Tor und holt den Stürmer mit einer Grätsche 25 Meter vor dem Tor von den Beinen. Klare Notbremse – Rote Karte!

In den letzten Minuten des Spiels tut sich an der Schallershofer Straße nichts mehr. Der ASV Pegnitz gewinnt das Hinspiel um den Aufstieg in die Landesliga auswärts mit 2:1 und hat aufgrund der Europacup-Regelung am Sonntag beim Heimspiel alle Trümpfe in der Hand. Die Büchenbacher Hausherren konnten nur in Halbzeit eins dagegenhalten. In Durchgang zwei waren sie überhaupt nicht im Spiel und waren mit dem 1:2 noch gut bedient. Ein Sieg der Pegnitzer mit ein, zwei Toren mehr wäre nicht unverdient gewesen.

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Endspurt im Fußballkreis Nürnberg/Frankenhöhe. Während oberhalb der Kreisligen bereits die Relegation ansteht, wird in selbiger noch um Punkte gekämpft. In einem Spiel in dem es um nichts mehr geht, treffen an diesem Abend die Mannschaften des TSV Burgfarrnbach und der DJK Nürnberg-Eibach aufeinander.

22.05.2012: TSV Burgfarrnbach – DJK Nürnberg-Eibach 2:4 (2:2), 60 Zuschauer

Bereits nach 2 Minute gehen die Gäste aus Nürnberg mit 1:0 Führung. Die (3) schiebt den Ball am herauseilenden Torhüter vorbei ins Tor. Nach dem Rückstand haben die Hausherren etwas mehr vom Spiel. In der 16. Minute kann Burgfarrnbach nach einem Eckball ausgleichen. Unter gütiger Mithilfe des Gästekeepers landet der Ball zum 1:1 im Netz. Die Heimelf durch den Ausgleichstreffer im Aufwind. Nach 23 Minute werden sie eiskalt ausgekontert. Der Gästespieler verwandelt die Chance überlegt und bringt seine Farben mit 2:1 in Front. Kurz vor der Pause gelingt der (9) mit einem Freistoßhammer der erneute Ausgleich.

Dann ist Pause. 2:2 nach 45 Minute in einer bislang recht munteren Begegnung.

In der zweiten Halbzeit ist die Partie nicht mehr so flüssig. Viele Zweikämpfe und Ungenauigkeiten prägen die Szenerie. Die Gangart wird nach einer Stunde etwas rauer, Strafraumszenen sind Mangelware. Auch in der Folge gibt es nicht viel zu berichten. Die beiden Mannschaften lassen hier und heute die Saison ausklingen. In der 80. Minute wird den Gästen durch einen falschen Abseitspfiff einer großen Torchance beraubt. In der 82. Minute fällt dann doch noch der dritte Treffer für die Gäste. Nur zwei Minuten später verletzt sich der Keeper der Burgfarrnbacher bei einem Abschlag und der Ball kommt direkt zu einem Stürmer der Nürnberger. Der hat keine allzu großen Probleme den Ball zum 2:4 ins Tor zu schießen.

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Letzter Spieltag in der Bezirksliga Oberpfalz Nord. Auf dem Sportplatz am Großen Weiher in Plößberg stehen sich die Mannschaften des SV Plößberg und des SC Eschenbach 1923 gegenüber. Die Gäste aus Eschenbach müssen bereits sicher den Gang auf Kreisebende absolvieren. Die Hausherren vom SV Plößberg haben sich nach einer miserablen Vorrunde immerhin noch auf den Relegationsrang hieven können. Um diesen Platz zu verteidigen ist heute mindestens ein Punkt nötig.

19.05.2012: SV Plößberg – SC Eschenbach 1923 4:0 (1:0), 150 Zuschauer

Bereits mit dem ersten Angriff in der 2. Minute gehen die Hausherren in Führung. Max Weniger legt schön quer auf Schiener und der schiebt locker zum 1:0 ein. Ein Start nach Maß für den SV Plößberg. In der 7. Minute wird den Gästen aus Eschenbach ein klarer Elfmeter verwehrt. Ziegler bringt T. Gradl im Strafraum zu Fall. Der letztjährige Bezirksoberligist Plößberg ist hier klar der Herr im Haus und hat das Spiel im Griff. Filinger trifft nach 20 Minuten mit einem satten Schuss nur den Pfosten. Plößberg auch bis zur Halbzeit mit mehr Spielanteilen. Eschenbach hadert in dieser Phase mit dem Schiedsrichter. Kirak sieht wegen heftigen Reklamierens die Gelbe Karte. Kurz vor dem Pausenpfiff hat Eschenbach durch Bozkurt ihre beste Szene. Sein Kopfball geht aber einige Meter am Plößberger Tor vorbei. Im direkten Gegenzug pariert Gästekeeper Held gegen Max Weniger in höchster Not.

Danach ist Halbzeit. Plößberg ist hier und heute eine Klasse besser als die Gäste. Der Ball läuft gut durch die Reihen der Hausherren. Eschenbach ist meist einen Schritt langsamer und konnte kaum offensive Akzente setzen.

Gleich nach Wiederbeginn bekommen sich Schiener und Lehr in die Haare. Beide Spieler sehen dafür die Gelbe Karte. Kurz darauf scheitert zuerst Max Weniger am Eschenbacher Keeper, den Nachschuss kann Freundl ebenfalls nicht im Tor unterbringen. Im Gegenzug setzt Bozkurt seinen Schuss nur wenige Zentimeter zu hoch an. Zwischen der 55. und 60. Minute vergeben die Plößberger einige gute Gelegenheiten hier auf 2:0 zu stellen. In der 62. Minute ist es dann aus Eschenbacher Sicht doch passiert. Schiener wird perfekt in die Spitze geschickt und lupft den Ball per Außenrist in die lange Ecke. Nur fünf Minuten später ist auf dem Sportplatz am Großen Weiher alles klar. Schiener flankt von rechts, Burkhardt schraubt sich hoch und köpft den Ball an Held vorbei ins Tor – 3:0. Und wiederum nur drei Minuten später erzielt Schiener sein drittes Tor an diesem Nachmittag, das 4:0 für die Plößberger. In den verbleibenden Minuten spielt der SV Plößberg die Partie locker herunter. Der Sieg ist nicht in Gefahr.

Der SV Plößberg besiegt im letzten Saisonspiel den SC Eschenbach deutlich mit 4:0. Torjäger Tobias Schiener zeichnet sich für drei Treffer verantwortlich. Durch den Sieg erreichen die Hausherren nach einer verkorksten Vorrunde noch den Relegationsrang 8 und dürfen somit auf den Verbleib auf Bezirksebene hoffen.

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Champions-League-Finale in München – ok, nur das der Frauen-Mannschaften, aber immerhin ein CL-Finale.
Im Münchner Olympiastadion treffen die Mannschaften von Olympique Lyon und dem deutschen Vertreter 1. FFC Frankfurt aufeinander. Die Französinnen sind der aktuelle Titelträger und gelten als das derzeit beste Team der Welt. Die Frankfurterinnen müssen im heutigen Finale auf ihre Spielmacherin Fatmire Bajramaj verzichten (verletzt).

Das Olympiastadion beherbergt an diesem Abend 50.212 Zuschauer. Das ist neuer Zuschauer-Europarekord für ein Frauen-Fußballspiel.

17.05.2012: Olympique Lyon – 1. FFC Frankfurt 2:0 (2:0), 50.212 Zuschauer

Die Frankfurterinnen beginnen druckvoll und können sich gleich zu Beginn einige Eckbälle erspielen. Diese sind jedoch alles auf den kurzen Pfosten geschlagen, wo die Französinnen keine Probleme haben zu klären. In der 13. Minute verpasst Thunebro eine scharfe Hereingabe nur knapp. Auf der Gegenseite muss Behringer den Ball eigentlich nur wegschlagen, vertändelt diesen und bringt dabei Cruz Trana im Strafraum zu Fall. Elfmeter für Lyon die logische Konsequenz. Le Sommer tritt an den Punkt und lässt Schumann im Frankfurter Tor keine Abwehrchance – 1:0. Die Frankfurterinnen auch nach dem Rückstand gut drin in der Partie. Behringer probierts mit einem Schuss aus gut 30 Meter, weil die Torhüterin von Lyon zu weit vor dem Tor stand. Die Damen aus Lyon sind mit ihren wenigen Offensivaktionen aber immer brandgefährlich. Lotta Schelin verlängert in der 25. Minuten einen Freistoß per Kopf und der Ball springt vom Pfosten zurück ins Feld. Nur zwei Minuten später ist Schelin der Frankfurter Abwehr entwischt, Schumann stürmt aus ihrem Tor und klärt per Kopf. Aber zu kurz, Abily nimmt den Ball direkt und trifft aus 25 Metern ins leere Tor – 2:0. Nach dem zweiten Treffer für Lyon verflacht die Partie. Viele technische Fehler auf beiden Seiten prägen die Szenerie. In der 45. Minute die 100%ige Chance für Frankfurt hier nochmal ranzukommen: Garefrekes legt quer auf Behringer, die aber an der französischen Torhüterin scheitert.

Dann ist Halbzeit. Lyon hat in der 1. Halbzeit seine Chancen konsequent genutzt und führt hier verdient mit 2:0. Frankfurt begann gut, hat sich aber mit den technischen Fehlern viel verbaut.Behringer muss kurz vor der Pause den Anschlusstreffer erzielen.

In der 51. Minute segelt ein Eckball von der linken Seite in den Frankfurter Strafraum, Schelin kommt zum Kopfball, aber direkt in die Arme von Schumann. Nach 55 Spielminuten wird es den 50.212 Zuschauern auf den Rängen zu bunt. Bei so einem niveauarmen Spiel muss man sich anders beschäftigen und so starten die Fans von Olympique Lyon eine Laola-Welle durch das weite Runde. Knapp 10 Minuten schwappt hier eine Welle nach der anderen über die Zuschauerränge. In der 73. Minute hat Behringer nochmals die Chance den Anschluss herzustellen. Aber auch in dieser Szene ist die Torhüterin der Französinnen auf dem Posten. Eine Zeigerumdrehung später schießt Marozsán nur knapp neben den Kasten. Sieben Minuten vor dem Ende setzt Abily einen Freistoß an die Querlatte des Frankfurter Tores.

Das war es dann. Olympique Lyon sichert sich völlig verdient den Champions-League 2011/2012. Die Damen vom 1. FFC Frankfurt konnten den alten und neuen CL-Sieger in keiner Phase des Spiels richtig unter Druck setzen. Lyon nutzte die wenigen sich bietenden Torchancen eiskalt zu zwei Toren.

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Vorletzter Spieltag in der Landesliga Mitte. Aufgrund der Vorbereitungen auf “Rock im Park” findet die Partie Dergahspor Nürnberg gegen die DJK Ammerthal auf dem Nebenplatz I des Frankenstadions statt.
Während der Neuling aus Nürnberg noch auf den Bayernliga-Qualifikation hoffen darf, können die Gäste aus der Oberpfalz befreit aufspielen, sie haben sich bereits qualifiziert.

16.05.2012: Dergahspor Nürnberg – DJK Ammerthal 1:1 (0:0), 180 Zuschauer

Viel passiert nicht in der ersten Viertelstunde. Beide Mannschaften versuchen es bislang mit langen Bällen in die Spitze. Diese werden aber in der Anfangsphase von den gegnerischen Verteidigern abgefangen. Ammerthal ist nach 20 Minute bei einigen Standards in Tornähe, mehr springt dabei nicht rum. Dergahspor nähert sich in der 25. Minute das erste Mal dem Gästetor. Ein Freistoß von Mike Zander wird aber vom Winde verweht. In der 35. Minute ist es erneut Zander der Ammerthals Keeper Mathias Götz prüft. Götz kann den Schuss nicht festhalten und lässt ihn nach vorne abprallen. Da steht ein Ammerthaler Verteidiger und schlägt den Ball aus der Gefahrenzone. Auf der Gegenseite kann Torhüter Karali einen Schuss eines Ammerthalers in der 39. Minute mit einer Flugeinlage parieren. In der Schlussphase der 1. Halbzeit leisten sich die Gäste zu viele leichte Ballverluste. Ihr Glück, Dergahspor kann die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Die 45 Minuten sind bereits abgelaufen als Ammerthal einen Freistoß in zentraler Lage zugesprochen, aber der Schütze zielt genau auf die Mauer.

Halbzeit. Den Zuschauern wird ein ganz schwaches Landesliga-Spiel geboten. Strafraumszenen sind Mangelware und auch nach Standards fällt den beiden Mannschaften nicht viel ein.

Gleich nach Wiederbeginn vergibt Endlein die bislang beste Torchance für Ammerthal als er aus fünf Metern ebenso viele Metern am Tor vorbeischießt. Nur zwei Minuten später verzieht Pöllinger aus ähnlicher Position. Dergahspor nun gehörig unter Druck. Und weiter geht es auf das Tor von Dergahspor. Fischer köpft einen Freistoß an den Pfosten. In der 60. Minute die erste Offensivaktion von Dergahspor. Bölük wird am 16er zu Fall gebracht, klare Sache: Freistoß! Bölük legt sich den Ball zurecht und zirkelt den Ball anschließend um die Ball, Götz macht sich lang und kratzt den Ball von der Linie. Köseoglu staubt ab und haut den Ball zum 1:0 ins Tor. Die Führung hält nicht einmal 15 Minuten. Die Gäste belohnen sich für ihre gute Leistung in der 2. Halbzeit. Pfann erzielt den 1:1-Ausgleich. In der Schlussphase sind die Hausherren dann nochmals engagierter und haben mehr Spielanteile. Zu einem weiteren Treffer reicht es aber trotz bester Chancen von Sezer und Bölük nicht.

Das 1:1-Unentschieden geht in Ordnung. Beide Mannschaften boten ein schwaches Spiel, das im zweiten Durchgang etwas Fahrt aufnahm. Viele Torchancen gab es für die Zuschauer nicht zu bewundern.

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